Issac B. Singer: Eine Kindheit in Warschau

Die Veranstaltung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt!
Informationen zum neuen Termin folgen in Kürze.

Eine Lesung mit Stephan Schäfer

Eintritt frei!

Stephan Schäfer, Bild: Ellen Bornkessel
Stephan Schäfer, Bild: Ellen Bornkessel

Isaac Bashevis Singer: Eine Kindheit in Warschau

Im Haus Nr. 10 in der Krochmalna, einer Straße im Warschauer Judenviertel, verbringt Isaac B. Singer (1904-91) den größten Teil seiner Kindheit. In der Erinnerung an diese Zeit werden Menschen und Dinge lebendig, die auch in den Werken des späteren Literatur-Nobelpreisträgers wiederkehren: sein Vater, der Rabbi, Richter und geistliches Oberhaupt in einer Person war, die praktisch denkende Mutter, der „abtrünnige“ Bruder Joshua, dessen fortschrittliche Ansichten großen Einfluss auf den kleinen Isaac ausübten, jüdische Händler, eine alte Waschfrau, die Freunde, mit denen er leidenschaftlich Geschichten erfand. Aber auch von Schwierigkeiten, Elend und Armut ist die Rede.

„Wenn er seine Straße in Warschau beschreibt, steht jene Welt von damals auf, die Kindern – und Erwachsenen – von heute fast unvorstellbar ist … Singer erzählt ruhig, fügt Bild an Bild, beschreibt Dinge und Zustände genau und freundlich, lässt einen Menschen nach dem anderen aus der Erinnerung auferstehen … Mit jedem Satz wird de Leser diese Welt von gestern vertrauter.“ (Süddeutschen Zeitung)

Stephan Schäfer
studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von klassischen Konzerten und Lesungen gründete er 2001 das “Kölner Künstler-Sekretariat”. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit für Literaturgesellschaften und Reiseveranstalter, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Themen-Lesungen, speziell für die jeweilige Lokalität konzipiert, führen ihn an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe, Hotels oder Kaffeeröstereien. Im fruchtbaren Dialog von Texten und Tönen schließlich rundet die Zusammenarbeit mit ausgewählten Musikern das vielseitige Programmangebot ab.

Iwona Menzel między Darmstadt a Podlasiem

Spotkanie literackie z Iwoną Menzel

Poniedziałek 14.10.2019, 20:00

Residenzschloss, Marktplatz 15 (Eingang vom Karolinenplatz, 64283 Darmstadt,
w siedzibie Deutsches-Polen Institut.

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Iwona Menzel Foto: SALONik e.V.

Iwona Menzel

Urodziła się w Warszawie, gdzie spędziła szczęśliwe dzieciństwo.
Z wykształcenia jest architektką, studia ukończyła na Wydziale Architektury Politechniki Warszawskiej.
Na początku lat siedemdziesiątych ubiegłego stulecia wyjechała z Polski i od tej chwili jej życie stało się jednym pasmem rozstań, powrotów i nieporozumień. Mieszkała i pracowała w Darmstadt, dawnej stolicy Hesji. Koordynowała duże projekty urbanistyczne. Przez wiele lat jej działalność literacka ograniczała się głównie do niemieckich fachowych tekstów i niezliczonych listów do rodziny w Polsce.
Pewnego dnia chwyciła za pióro i podzieliła się z czytelnikami swoim talentem literackim. Jeszcze przed przejściem na emeryturę napisała pięć powieści:

Czas tarantul  1998
W poszukiwaniu zapachu snów  2000
Zatańczyć czeczotkę  2002
Z widokiem na Castello  2005
Nie chodź ciemną doliną  2006

Po przejściu na emeryturę spełniło się jej marzenie częstych i długich pobytów w Polsce. Nie próżnowała, nie odłożyła pióra, podróżowała na ukochane Podlasie, czego owocem są dwie znakomite powieści:

Szeptucha  2014
Po wsze czasy  2018

Najnowsza książka Iwony Menzel „Po wsze czasy“ była nominowana do nagrody Prezydenta Miasta Białegostoku im. Wiesława Kazaneckiego za rok 2018:

Prezentacja książki „Po wsze czasy“

Zapraszamy na spotkanie z Iwoną Menzel!

Wstęp wolny.

Junges Polen – zwischen Pflicht und künstlerischer Autonomie

 

Vortrag mit Kunsthistorikerin Dr. Barbara Kokoska

Dienstag, 27.11.2018, 19:30
Residenzschloss, Marktplatz 15 (Eingang vom Karolinenplatz), 64283 Darmstadt
Eintritt frei

Czesząca się 1897 Ślewiński Władysław
Władysław Ślewiński „Czesząca się“ 1897 Muzeum Narodowe Kraków

2018 ist ein Jubiläumsjahr für Polen, in dem das Land nach einhundertdreißig Jahren der Teilung das hundertjährige Jubiläum der Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit feiert. Aus diesem Anlass lädt  SALONik e.V. zu einem Vortrag der Kunsthistorikerin Dr. Barbara Kokoska ein. Thema des Vortrags ist die polnische Kunst von der Wende des 19. ins 20. Jahrhunderts bis 1918, als Polen auf die Weltkarte zurückkehrte. Ziel dieses Vortrags ist es, die künstlerischen Themen der polnischen Künstler von damals darzustellen und darüber hinaus zu zeigen, wie ihre Werke in der europäischen Kultur des frühen 20. Jahrhunderts verwurzelt waren.

Junges Polen (Młoda Polska) war eine Richtung des Modernismus in der polnischen Kunst. Das Junge Polen existierte als Gruppe von Künstlern in den Jahren 1890 bis 1918.

Dr. Barbara Kokoska schrieb ihre Magisterarbeit an der Jagielloński-Universität in Kraków, setzte dann ihr Studium an der Universität Hamburg fort und erforschte die romantische Malerei an der Hamburger Kunsthalle. Kokoska arbeitete bereits mit dem Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe und dem Mazowieckie-Museum in Płock zusammen.
Zwischen 1988 und 1992 lehrte sie Kunstgeschichte an der Graphik-Design Akademie am BWA in Hamburg. Sie hat Werke auf dem Gebiet der modernen Kunst, des Kunsthandwerks und der Kostümgeschichte veröffentlicht. Kokoska promovierte an der Universität Wrocław über die deutsch-polnischen Beziehungen in der Kunstindustrie.

Diese Veranstaltung wird unterstützt durch das Generalkonsulat der Republik Polen in Köln und das Deutsches Polen-Institut in Darmstadt

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